Gynäkologie

Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors-D ab 01.07.2021 als GKV-Kassenleistung anforderbar

Die vorgeburtliche Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors-D (RHD) bei RhD-negativen Schwangeren wurde in die Mutterschafts-Richtlinien aufgenommen und wird zum 01.07.2021 Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen.

Bislang erfolgte die Bestimmung des kindlichen RHD-Merkmals erstmalig nach der Geburt – die präpartale Anti-D-Prophylaxe war bei ca. 40 % der RhD-negativen Schwangeren aufgrund des RHD-negativen Status des Fetus klinisch überflüssig. Die pränatale Bestimmung des fetalen RHD-Merkmals erlaubt nunmehr die gezielte Prophylaxe nur bei denjenigen Frauen, deren ungeborenes Kind Träger des RHD-Merkmals ist.

Die medizinischen Voraussetzungen für die Untersuchung sind:

  • RhD-negative Schwangere mit Einlingsschwangerschaft,
  • ab 12. SSW (SSW 11+0); die Sensitivität des Tests steigt mit zunehmender SSW (optimal ab ca. SSW 20).

Die Anforderung für gesetzlich Krankenversicherte erfolgt über den Muster10-Laborschein, für Privatversicherte über einen Privatschein bzw. über die elektronische Laboranforderung lab@ccess. Bitte beachten Sie, dass hierfür die Qualifikation zur genetischen Beratung für nicht invasive Pränataltests Voraussetzung ist.

Senden Sie uns ein 7,5 ml EDTA-Vollblut-Röhrchen (groß), sorgfältig mit Name, Vorname und Geburtsdatum beschriftet. Die unterschriebene Einverständniserklärung der Patientin ist beizulegen.

 

Downloads

Aktuelles

Gynäkologie
Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors-D ab 01.07.2021 als GKV-Kassenleistung anforderbar 15.06.2021
Die vorgeburtliche Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors-D (RHD) bei RhD-negativen Schwangeren wurde in die Mutterschafts-Richtlinien aufgenommen und wird zum 01.07.2021 Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen.
weiterlesen
Infektionsdiagnostik
SARS-CoV-2-Testung unabhängig von der Herbst-/Wintersaison 22.02.2021

Die aktualisierten Empfehlungen des RKI vom 18.02.2021 mit Fokussierung auf die PCR Testung bei symptomatischen Personen mit jeglichem Schweregrad einer potentiellen SARS-CoV-2-Infektion sollen dazu beitragen, die Indikationsstellung zur Testung zu optimieren und eine Überlastung der Kapazitäten und Ressourcen hinsichtlich der Durchführung (Arztpraxen, Testcenter, Krankenhäuser) und der Auswertung von Testen (Laborkapazitäten) unter Berücksichtigung der epidemischen Lage zu verhindern.

weiterlesen
Infektionsdiagnostik
SARS-CoV-2 und seine Varianten: die Limbach Gruppe analysiert! 05.02.2021

Seit Beginn der SARS-CoV-2-Pandemie wurden zahlreiche Virusvarianten mit einer Häufung spezieller Mutationen beschrieben. Schon früh in der Pandemie begannen sich bestimmte Varianten durchzusetzen und verdrängten z. T. den ursprünglichen Erreger. Ein bekanntes Phänomen, welches man insbesondere bei RNA-Viren häufig beobachtet. Ende Dezember 2020 fiel in Großbritannien eine neue Virusvariante mit insgesamt 26 Mutationen auf, die in bestimmten Regionen des Landes innerhalb kürzester Zeit mit einer besorgniserregenden Dynamik zur dominanten Virusvariante wurde. Vertreter neuer verschiedener Virusvarianten wurden nicht nur in England, sondern weltweit und inzwischen auch in Deutschland identifiziert.

weiterlesen

Labor-Rechner

Labor-Rechner für alle wichtigen Formeln und Einheiten.

 

Zu den Rechnern

Laborstandorte der Limbach Gruppe

 

Zum Laborfinder

Arbeiten in der Limbach Gruppe

 

 

Zu den Stellenangeboten

Um diese Webseite für Sie optimal zu gestalten und Zugriffe zu analysieren, verwenden wir Cookies. Mit Klick auf Zustimmen erklären Sie sich damit einverstanden. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit widerrufen. Sie können die Website nutzen auch ohne der Speicherung der Cookies zuzustimmen. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung